Massenproteste gegen Trumps Migrationspolitik führen zu Festnahmen in Los Angeles
Die Proteste gegen die umstrittene Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump halten in Los Angeles an und führten zuletzt zu über hundert Festnahmen. Besonders am Montagabend eskalierte die Situation, als die Polizei in der Innenstadt der Metropole 96 Personen, die sich unerlaubt in einer verbotenen Menschenansammlung befanden, in Gewahrsam nahm. Berichten zufolge löste sich der Protest am folgenden Dienstagmorgen friedlich auf.
Die Polizei meldete zudem 14 Festnahmen aufgrund von Plünderungen sowie drei weitere für Delikte wie Widerstand gegen die Festnahme, Angriff mit einer tödlichen Waffe und Sachbeschädigung. Zwei Polizisten, die während der Auseinandersetzungen verletzt wurden, erhielten medizinische Versorgung und konnten später entlassen werden. Zahlreiche Geschäfte fielen den Plünderungen zum Opfer, doch am Dienstagvormittag zeigte sich die Lage in der Stadt weitgehend beruhigt.
Die anhaltenden Demonstrationen sind eine direkte Reaktion auf Trumps strengen Kurs in der Einwanderungspolitik. Infolgedessen hat die US-Regierung bereits 4.000 Soldaten der Nationalgarde sowie 700 Marineinfanteristen nach Los Angeles entsandt. Diese Entscheidung erfolgte trotz des Protests von Gavin Newsom, dem Gouverneur von Kalifornien, der gegen die Militarisierung seines Bundesstaates ist.

