Margaretha Sudhof erneut im Fokus der Maskenaffäre
In der andauernden Untersuchung der staatlichen Maskenkäufe während der Corona-Pandemie steht die Sonderermittlerin Margaretha Sudhof erneut im Rampenlicht. Erneut nahm sie an einer Befragung im Haushaltsausschuss des Bundestags teil, um die Vorfälle weiter zu beleuchten. Trotz der hohen Erwartungen der Ausschussmitglieder musste Sudhof bedauerlicherweise auch diesmal auf Informationen verzichten und erklärte: "Es hat sich nichts geändert an der allgemeinen Situation", was sie sichtlich betrübte und um Verständnis bat. Diese Sitzung ist eine Fortsetzung der ersten Befragung im Juli.
Sudhofs Untersuchung fand im Auftrag des früheren Gesundheitsministers Karl Lauterbach statt, der die Vorgänge während der Amtszeit seines Vorgängers Jens Spahn unter die Lupe nehmen ließ. Spahns Ministerium hatte im Jahr 2020 während der Hochphase der Pandemie große Mengen von Masken zu fixen, hohen Preisen eingekauft.
Sudhofs Bericht enthüllte, dass Spahn entgegen dem Rat seiner Fachabteilungen gehandelt hatte. Der CDU-Politiker steht weiterhin zu seinem damaligen Krisenmanagement in Anbetracht der prekären Lage jener Zeit. Nichtsdestotrotz könnte der Bundesrepublik aus anhängigen Rechtsstreitigkeiten mit involvierten Unternehmen ein Milliardenrisiko erwachsen.

