Manuelle 3D-Modellvereinfachung ist kein Prozess. Es ist Ressourcenverschwendung.
Wer heute noch Schrauben, Bohrungen und interne Baugruppen per Hand aus einem Solidworks-Modell entfernt, bevor er es an einen Lieferanten schickt, zahlt einen Preis – in Arbeitsstunden, Fehlerrisiko und belegter Ingenieurkapazität. Das lässt sich au
Mainz, 29.04.2026 (PresseBox) -
Das Problem sitzt tiefer als die Dateigröße
Nicht die 434-MB-Datei ist das eigentliche Problem. Das Problem ist der Prozess dahinter: Ein Ingenieur verbringt Stunden damit, ein Exportmodell manuell zu bereinigen. Er wählt Bauteile aus, löscht Schrauben, überlegt bei jeder Komponente, ob sie extern sichtbar oder intern ist. Das ist keine Konstruktionsarbeit – das ist Datenpflege.
Manuelle Bereinigung skaliert nicht. Bei einer Baugruppe mag sie vertretbar sein. Bei zehn Baugruppen, wiederkehrenden Freigabeprozessen und wechselnden Lieferanten bricht dieser Ansatz zusammen. - Anas Tajouaout, Consultant bei der Lino GmbH
Im Fall von Schwingshandel – österreichischer Sondermaschinenbauer für Hebe- und Fördertechnik, Baugruppen mit bis zu 8.000 Einzelteilen – war genau das der Alltag: Schrauben und interne Komponenten manuell aus STEP-Exporten entfernen, Baugruppe für Baugruppe, fehleranfällig und zeitraubend.
Was sich ändert, wenn man automatisiert?
Vorher – manuell
- Bauteil für Bauteil auswählen & löschen
- Kein reproduzierbares Ergebnis
- Know-how ungesichert im Export
- 434 MB – kaum übertragbar
- Einmalig konfiguriert, automatisch ausgeführt
- Reproduzierbar, protokolliert per PDF-Report
- Feature-History entfernt → kein Reverse Engineering
- 7,4 MB – versandfertig in Minuten
Zahlen, keine Behauptungen
- 97,1 % Max. Reduktion Default-Einstellungen: 10 MB → 0,3 MB
- 92,4 % Heißwaschanlage: 9,2 → 0,7 MB in 3 min
- 98 % Schwingshandel Gesamtprojekt: 434 → 7,4 MB
Warum dieser Weg funktioniert, andere nicht
Es gibt Alternativen: Modelle manuell bereinigen, nur Außenhüllen exportieren, den Kunden mit Rohgeometrie abspeisen. Alle drei haben denselben Fehler – sie skalieren nicht oder liefern keine verwertbare Ausgabe. Lino® Simplify löst das Skalierungsproblem, weil Konfiguration und Prozess getrennt sind: Die Regel entsteht einmal. Der Prozess läuft beliebig oft. Das ist der Unterschied zwischen einem Workaround und einer Methode.
Fazit
3D-Modellvereinfachung ist kein Randthema für Dateigrößen-Optimierer. Sie ist ein Prozessthema für jeden, der 3D-Daten austauscht, Layouts plant oder Know-how schützen muss. Wer das manuell tut, hat keine Methode – er hat eine Lücke.


