Macron bekräftigt Israels Sicherheitsrecht und ruft zur Deeskalation auf
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das unveräußerliche Recht Israels auf Selbstschutz und Sicherheit nach den jüngsten Angriffen auf den Iran eindringlich verteidigt. Dabei hob er die bisherigen diplomatischen Anstrengungen Frankreichs hervor, die eine klare Verurteilung des iranischen Programms beinhalteten.
"Dieser Kontext unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit, dass Israel seine Sicherheit wahren darf", so Macron. Der Präsident rief ferner alle beteiligten Parteien dazu auf, Zurückhaltung zu üben, um die ohnehin fragile Stabilität in der Region nicht weiter zu gefährden.
Frankreich werde in enger Abstimmung mit internationalen Partnern wie dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz, US-Präsident Donald Trump und dem britischen Premierminister Keir Starmer daran arbeiten, eine Deeskalation zu erreichen. "Unser Ziel muss Frieden und Sicherheit für alle im Nahen Osten sein", betonte Macron.
In Reaktion auf die israelischen Aktionen gegen das iranische Atomprogramm, berief Macron eine Sitzung des Nationalen Verteidigungs- und Sicherheitsrates ein. Dabei seien spezifische Maßnahmen beschlossen worden, um französische Staatsbürger sowie diplomatische und militärische Einrichtungen in der Region zu schützen. Auch in Frankreich selbst würden weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Bevölkerung zu sichern.

