Ölpreise bleiben trotz leichter Einbußen stabil – Neuer Rekordüberschuss erwartet
Die jüngsten Entwicklungen am Ölmarkt zeigen eine anhaltende Stabilität der Preise, trotz leichtem Rückgang. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar verringerte sich moderat um 17 Cent und liegt nun bei 62,32 US-Dollar. Parallel dazu verzeichnete die US-Sorte WTI für die Lieferung im Januar einen geringfügigen Rückgang um 16 Cent auf 55,73 US-Dollar.
Noch zu Wochenbeginn hatten die Preise einen deutlichen Rückgang um über einen Dollar verzeichnet, befeuert durch die Wiederbelebung der Ängste vor einem globalen Überangebot an Rohöl. Diese Woche stehen bedeutende Ereignisse an, darunter die Monatsberichte der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und der Internationalen Energieagentur (IEA), die mit aktualisierten Prognosen für die Rohölnachfrage aufwarten werden.
Besonders die IEA hatte zuletzt in Aussicht gestellt, dass ein rekordhoher Überschuss an Rohöl im kommenden Jahr erfolgen könnte. Auch Warren Patterson, ein Rohstoffexperte der Bank ING, sieht den Trend als Bestätigung und prognostiziert, dass das Angebot die Nachfrage um über zwei Millionen Barrel täglich übertreffen dürfte.

