Lords of the Fallen 2 enthüllt System-Anforderungen und fordert einen hohen Tribut
In den fernen Schatten des Jahres 2026 formiert sich ein neuer Albtraum für alle Liebhaber knallharter Action-Rollenspiele. „Lords of the Fallen 2“ ist zwar noch eine gefühlte Ewigkeit von seiner Veröffentlichung entfernt, doch das hält Entwickler CI Games nicht davon ab, bereits jetzt ein unmissverständliches technisches Fanal zu setzen. Völlig überraschend wurden die offiziellen PC-Anforderungen auf der Seite des Epic Games Store enthüllt – und sie zeichnen das Bild eines grafisch opulenten und technisch unnachgiebigen Monsters, das selbst moderne Systeme an ihre Grenzen treiben dürfte. Es ist ein erster, kühner Blick in die finstere Zukunft, der die Vorfreude mit einer gehörigen Portion Respekt mischt.
Ein Blick in die technische Kristallkugel
Die veröffentlichten Spezifikationen lassen keinen Zweifel daran, dass die Fortsetzung des düsteren Epos eine echte Next-Gen-Erfahrung anstrebt, die keine Kompromisse eingeht. Bereits für die minimalen Einstellungen wird eine solide Grundlage verlangt: Ein Intel Core i5-8400 oder ein AMD Ryzen 5 2600, gepaart mit 12 GB Arbeitsspeicher und einer Nvidia GeForce RTX 2060 oder AMD Radeon RX 5700, bilden die absolute Untergrenze, um die Welt von Mournstead überhaupt betreten zu dürfen. Wer jedoch die düstere Schönheit des Reiches in voller Pracht erleben möchte, muss deutlich tiefer in die Hardware-Kiste greifen. Die empfohlenen Anforderungen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Ein Core i7-8700 oder Ryzen 5 3600, satte 16 GB RAM und vor allem eine brachiale RTX 3080 oder eine Radeon RX 6800 XT werden als idealer Begleiter für dieses Abenteuer genannt.
Das unumstößliche Diktat von Windows 11
Noch aufschlussreicher als die reinen Hardware-Daten ist eine weitere, unumstößliche Vorgabe: „Lords of the Fallen 2“ wird auf dem PC zwingend Windows 11 voraussetzen. Diese Entscheidung ist ein klares Signal, dass CI Games auf modernste Betriebssystem-Technologien wie DirectStorage oder fortschrittliche Scheduler-Optimierungen setzt, um das Maximum aus der Unreal Engine 5 herauszuholen. Ältere Systeme bleiben damit bewusst außen vor. Während die endgültige Installationsgröße angesichts des frühen Entwicklungsstadiums verständlicherweise noch ein Geheimnis bleibt, zementiert die Kombination aus anspruchsvoller Hardware und der Windows-11-Pflicht den Anspruch, ein technologisch wegweisendes Souls-like zu erschaffen. Die PC-Version wird zudem, zumindest zum Start, exklusiv im Epic Games Store erhältlich sein.
Ein Schemen in der lauernden Finsternis
Diese technischen Hürden dienen einem einzigen Zweck: eine Welt zum Leben zu erwecken, die düsterer und bedrohlicher ist als je zuvor. Die Handlung setzt einhundert Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers an und konfrontiert dich mit einer Katastrophe epischen Ausmaßes. Die albtraumhafte Dimension Umbral bricht in die reale Welt ein und droht, alles zu verschlingen. Erneut wirst du dich mit der geheimnisvollen Umbral-Lampe durch die zerrissene Realität navigieren müssen, um zwischen den Welten zu wechseln. Doch diesmal sollen dir mächtige neue Fähigkeiten zur Verfügung stehen, um den Schrecken, die in der Finsternis lauern, die Stirn zu bieten. Auch wenn 2026 noch in weiter Ferne liegt, dieser erste Vorbote aus der Entwicklerhölle lässt erahnen, welch gewaltiges Epos uns erwartet.

