Linnemann gegen Kampfkandidatur um CDU-Vorsitz

Berlin (dts) - Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) hat an die potenziellen Kandidaten für den CDU-Vorsitz appelliert, sich auf einen Bewerber zu einigen. "Der Wert einer gütlichen Einigung ist höher einzuschätzen als ein langwieriges öffentliches Gezerre mit Kampfkandidaturen", sagte Linnemann, der bei der Vorstandswahl 2018 den unterlegenen einstigen Fraktionschef Friedrich Merz unterstützt hatte, der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Die Hoffnung in der Partei sei groß, dass es eine "Teamlösung" gebe und es nicht zu einer Spaltung der Union komme, sagte der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU und CSU unter dem Eindruck der Gespräche der scheidenden Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer mit Merz, Gesundheitsminister Jens Spahn und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in den nächsten Tagen.

Politik / DEU / Parteien
16.02.2020 · 11:45 Uhr
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