Zweiparteiengesetz für Prognosemärkte von 2026 im US-Kongress eingereicht – Wichtige Erkenntnisse des neuen Gesetzes

Zwei US-Senatoren haben den Prediction Market Act von 2026 vorgestellt, der einen umfassenderen regulatorischen Rahmen für Prognosemärkte und Ereigniskontrakte schaffen soll.
Das Gesetz wird als parteiübergreifende Initiative präsentiert, gesponsert von dem republikanischen Senator Dave McCormick und der demokratischen Senatorin Kirsten Gillibrand. Es enthält eine Reihe von Regeländerungen, die darauf abzielen, die Aufsicht in diesem Sektor zu modernisieren.
Sicherheitscheckliste des Prediction Market Act
Im Mittelpunkt des Gesetzes steht das Bestreben, Unsicherheiten zu verringern, indem Schlüsselbegriffe klar definiert werden. Der Prediction Market Act würde festlegen, was ein Ereigniskontrakt ist, was als öffentliches Interesse gilt und andere relevante Terminologien. Ziel ist es, die Mehrdeutigkeit in der Funktionsweise dieser Märkte zu verringern, insbesondere wenn es um Angelegenheiten geht, die höhere Einsätze haben könnten.
Der Vorschlag sieht auch eine verstärkte Prüfung bestimmter Verträge vor. Nach dem Gesetz müssten Ereigniskontrakte, die bestimmte Aktivitäten – einschließlich Gewalt – betreffen, individuell überprüft werden, wobei neu festgelegte Kriterien angewendet werden, um zu bestimmen, wie der Standard des öffentlichen Interesses angewendet werden sollte.
Das Gesetz zielt ferner darauf ab, die Art und Weise zu stärken, wie diese Märkte der Öffentlichkeit angeboten werden. Es würde verbesserte Zertifizierungsstandards für Börsen festlegen, die Ereigniskontrakte listen, zusammen mit Offenlegungen, die für Privatkunden leichter verständlich sein sollen.
Über Offenlegungen hinaus würde der Prediction Market Act von Börsen wie Polymarket und Kalshi verlangen, zusätzliche betriebliche Schutzmaßnahmen zu implementieren, einschließlich Maßnahmen im Zusammenhang mit Werbung und Know-Your-Customer (KYC)-Anforderungen, mit dem Ziel, den Schutz im Umgang mit Kundengeldern zu verbessern.
Wichtige institutionelle Bestandteile des Gesetzes
Der Prediction Market Act beinhaltet auch Regeln zur Vermeidung von Interessenkonflikten für öffentliche Amtsträger. Es würde Gesetzgebern und hochrangigen Regierungsbeamten verbieten, Ereigniskontrakte zu besitzen.
Das Gesetz würde auch ein Büro des Einzelhandelsanwalts bei der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) einrichten, um die Interessen von Kleinanlegern zu unterstützen. Zudem würde ein Beirat für Verbraucherschutz gebildet, der potenzielle Lücken in den Schutzmaßnahmen analysiert und zusätzliche Schutzmaßnahmen für Kunden empfiehlt.
Darüber hinaus würde das Gesetz ein Innovationsberatungskomitee einrichten, das die Kommission zu politischen Fragen an der Schnittstelle von Technologie und Finanzen berät, was die Abhängigkeit dieser Märkte von modernen Systemen widerspiegelt.
Schließlich würde der Prediction Market Act die CFTC verpflichten, über Entwicklungen in diesen sich schnell verändernden Märkten zu berichten und dem Kongress Bericht zu erstatten. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Aufsicht mit der Entwicklung der Prognosemärkte Schritt hält und nicht hinter neuen Praktiken zurückbleibt.

