Linke fordert weihnachtlichen Waffenstillstand als Friedensbeginn

Die Partei Die Linke hat einen Appell an Russland und die Ukraine gerichtet, das Weihnachtsfest 2025 als Ausgangspunkt für einen dauerhaften Waffenstillstand zu nutzen. Die Parteispitze um Ines Schwerdtner und Jan van Aken sowie die Führung der Linksfraktion im Bundestag sehen in diesem Schritt einen essentiellen Baustein, um das Leiden der Zivilbevölkerung zu beenden. Der Ruf nach einem Ende der Kampfhandlungen unterstreicht die Notwendigkeit, sowohl menschliches Leid als auch die verheerenden Zerstörungen zu beenden.
Ein Waffenstillstand solle jedoch nicht mit einem finalen Friedensschluss verwechselt werden, betonen die Initiatoren des Appells. Die Klärung aller Fragen im Vorfeld eines solchen Abkommens würde den Konflikt unnötig in die Länge ziehen. Stattdessen plädieren die sieben prominenten Linke-Vertreter für Friedensverhandlungen, die von der internationalen Gemeinschaft begleitet werden sollen.
Der Aufruf wurde von einer Reihe prominenter Kräfte der Partei unterzeichnet, darunter neben den Parteivorsitzenden auch die Fraktionschefs Heidi Reichinnek und Sören Pellmann sowie hochrangige Persönlichkeiten wie Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow, Gregor Gysi und Dietmar Bartsch.

