Lindt & Sprüngli gelassen angesichts neuer US-Zölle: Schlagabtausch mit süßem Nachgeschmack
Die USA heben die Handelsbarrieren an, da Präsident Donald Trump unlängst einen neuen Zollsatz von beachtlichen 39 Prozent gegenüber der Schweiz verkündete. Diese Maßnahme soll ab dem 7. August in Kraft treten und sorgt bei vielen Unternehmen für Nervosität und Unsicherheiten.
Doch der berühmte Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli zeigt sich unbeeindruckt. Laut einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur AWP sieht das Unternehmen "begrenzte unmittelbare Auswirkungen" auf das Geschäft. Ein Großteil der in den USA verkauften Lindt-Produkte wird erfreulicherweise direkt vor Ort in Stratham, New Hampshire, produziert.
Dadurch entgeht das Unternehmen weitgehend den neu verordneten Zollgebühren. Zudem stellen die aus Europa importierten Produkte lediglich einen kleinen Anteil des Gesamtvolumens in den USA dar, was die direkte Betroffenheit weiter relativiert.
Nichtsdestotrotz hat Lindt & Sprüngli die Situation im Blick und evaluiert unterschiedliche Strategien, um auf die neuen Gegebenheiten vorbereitet zu sein. Diese Gelassenheit unterstreicht die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des Traditionsunternehmens angesichts internationaler Handelsspannungen.

