Leichte Erholung auf dem Ölmarkt: Brent und WTI ziehen an
Die Ölpreise haben sich am Donnerstag moderat erholt und leicht zugelegt. Das Nordseeöl der Sorte Brent, zur Lieferung im September, wurde für 68,61 US-Dollar je Barrel gehandelt und verzeichnete damit ein Plus von neun Cent im Vergleich zum Vortag. Gleichzeitig stieg der Barrelpreis der US-amerikanischen Sorte WTI für die August-Lieferungen um 21 Cent auf 66,59 Dollar an.
Diese Bewegung kam nach einer wechselhaften Handelswoche, in der die Notierungen zunächst stark nachgegeben hatten. Besonders auffällig war der Rückgang der Ölpreise zu Wochenbeginn. Innerhalb der Woche verbilligte sich das Brent-Öl aus der Nordsee um rund zwei Dollar pro Barrel.
Unterstützung fanden die Ölpreise durch einen deutlichen Rückgang der Ölbestände in den USA. Die Rohöllager des Landes reduzierten sich in der letzten Woche um 3,4 Millionen auf insgesamt 232,9 Millionen Barrel – ein Rückgang, der stärker ausfiel als von Analysten prognostiziert. Solche Entwicklungen in den Ölreserven der bedeutendsten Volkswirtschaft der Welt wirken traditionell preistreibend und stabilisierend auf die Ölnotierungen.

