Leasingpersonal in Deutschland im Fokus – Wer trägt die Verantwortung für Background Checks?
Validato beleuchtet, warum bei Leih- und Zeitarbeit die Pflicht zur Überprüfung nicht nur beim Personaldienstleister liegt und welche Risiken Unternehmen ohne Screening eingehen.
Berlin, 27.08.2025 (PresseBox) - Immer mehr Unternehmen setzen in der heutigen, schnelllebigen Arbeitswelt auf Leasing- und Zeitarbeitskräfte. Dabei stellt sich eine zentrale Frage: Liegt die Pflicht zur Durchführung von Background Checks bei dem Personaldienstleister – oder doch beim Unternehmen, das die Arbeitskräfte einsetzt?
In besonders regulierten Branchen – etwa im Finanzwesen, im Gesundheitswesen oder in der Industrie – kann der Einsatz von Leasingpersonal, das keiner sorgfältigen Überprüfung unterzogen wurde, erhebliche Risiken bergen. Dazu zählen potenzielle Sicherheitslücken, Gefährdung der Integrität des Unternehmens sowie mögliche aufsichtsrechtliche Konsequenzen.
„Unternehmen dürfen sich nicht darauf verlassen, dass Personaldienstleister automatisch alle relevanten Prüfungen durchführen“, betont Reto Marti, COO und Co-Founder von Validato. „Gerade wenn sensible Daten, kritische Infrastrukturen oder finanzielle Transaktionen im Spiel sind, müssen Screening-Standards klar vertraglich geregelt sein.“
Validato empfiehlt ein abgestimmtes Vorgehen zwischen Personaldienstleister und Entleiher – inklusive definierter Prüftiefe, DSGVO-konformer Prozesse und dokumentierter Ergebnisse. Nur so lassen sich Risiken minimieren und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherstellen.

