Kursrekorde bei Fresenius: Ein starker Auftakt ins Geschäftsjahr
Der Gesundheitskonzern Fresenius zeigt sich weiterhin von seiner besten Seite und setzt seinen positiven Trend fort. Nach einem starken ersten Quartal kletterte die Aktie zeitweise auf 50,78 Euro und erreichte damit den höchsten Stand seit fast drei Jahren. Am Ende des Tages schloss das Papier mit einem Zuwachs von 3,4 Prozent auf 50,08 Euro.
Grund für diesen Aufschwung sind das laufende Sparprogramm und die florierende Generika-Tochter Kabi. Diese Faktoren ermöglichten es dem Konzern, seine Ergebnisse erneut überraschend stark zu steigern. Auch das Klinikgeschäft in Spanien trug wesentlich zum Wachstum bei. Konzernchef Michael Sen zeigte sich äußerst zufrieden und bestätigte den Ausblick für das gesamte Jahr: Eine "hervorragende Geschäftsentwicklung" sei zu verzeichnen.
Analysten zeigen sich angesichts dieser Entwicklungen ebenfalls optimistisch. Oliver Reinberg von Kepler Cheuvreux lobte den Überschuss, der dank geringerer Zinskosten die Erwartungen klar übertraf. JPMorgan-Analyst David Adlington hob die starke ergebnisseitige Entwicklung von Kabi und der Klinik-Sparte Helios hervor und rechnet mit einer Anhebung der Jahresprognosen.
Besonders positiv sieht auch James Vane-Tempest von Jefferies den Kurs von Kabi, angetrieben durch Margenverbesserungen, sowie Helios, das vom zeitlichen Fall des Osterfestes profitierte. Er betonte den fortschreitenden Schuldenabbau bei Fresenius, der von starken Barmittelzuflüssen unterstützt wird – ein entscheidendes Element für die positive Dynamik der Aktie.

