Kupfer-Zölle und Trump: Eine bemerkenswerte Mischung
US-Präsident Donald Trump hat erneut für Aufsehen gesorgt, indem er umfangreiche Zollanpassungen bekanntgab. Mit einem drastischen Schritt werden ab dem 1. August auf Einfuhren aus Brasilien 50 Prozent Zoll fällig – ein Wert, der Aufsehen erregt.
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva zeigte sich unbeeindruckt und versprach, im Einklang mit dem brasilianischen Gesetz über wirtschaftliche Gegenseitigkeit zu reagieren. Besonders pikant: Trump kritisiert in seinem Zollbrief den Umgang mit Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro, den er als hoch respektiert bezeichnet.
Zugleich hat Trump weitere Briefe veröffentlicht, die Zölle für Länder wie Libyen, Irak und Algerien regeln, jedoch nicht die Europäische Union betreffen. Diese Ankündigungen sind Teil einer Reihe von Maßnahmen, die angeblich ein bisheriges Ungleichgewicht korrigieren sollen. Mit Nachdruck machte Trump deutlich, dass er damit Amerikas wirtschaftliche Interessen schützen will.
Apropos Interessen: Ein besonderer Fokus liegt auf Kupfer. Ab dem 1. August wird diese Ressource, unabhängig vom Herkunftsland, mit einem 50-prozentigen Zoll belegt.
Trump verkündete auf Truth Social seine Ambition, die US-amerikanische Kupferindustrie wieder zur dominanten Größe aufzubauen – eine Nachricht, die in den Industrieländern nicht unkommentiert bleiben dürfte.

