Kretschmer kritisiert Nato-Beschluss als "gewaltige Hypothek"

26. Juni 2025, 12:36 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer kritisiert den Nato-Beschluss, fünf Prozent der Wirtschaftsleistung in die Verteidigung zu investieren, als eine "gewaltige Hypothek". Er plädiert für alternative Ansätze, um die Verteidigungsfähigkeiten europäischer Staaten effizienter und kostengünstiger zu gestalten.

Dresden - Der Ministerpräsident des Landes Sachsen, Michael Kretschmer, kritisiert den Beschluss der Nato-Staaten, künftig fünf Prozent der Wirtschaftsleistung in die Verteidigung zu investieren. "Sollte Deutschland tatsächlich fünf Prozent für Rüstung ausgeben müssen, würde sich der Wohlstand unseres Landes massiv reduzieren", sagte Kretschmer dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Der CDU-Politiker nannte es "eine gewaltige Hypothek".

Zwar sei es unzweifelhaft, dass die Staaten mehr in Verteidigung investieren müssten. Umso mehr empfahl Kretschmer, über Alternativen nachtzudenken. "Wir müssen erreichen, dass die Fähigkeiten der europäischen Mitgliedstaaten stärker gebündelt werden, um mit deutlich niedrigeren Verteidigungsausgaben auszukommen", sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende. "Fünf Prozent übersetzt in Euro sind eine so unfassbar hohe Zahl, dass einem schwindelig wird."

Politik / Deutschland / SAC / Militär
26.06.2025 · 12:36 Uhr
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