Kretschmann saß als Schüler oft im Wirtshaus
22. Januar 2016, 11:35 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Stuttgart (dts) - Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, entwickelte in seiner Schulzeit eine Abscheu gegen autoritäre Strukturen: Aufgrund der vielen Verbote fand er sich "häufiger im Wirtshaus wieder als über meinen Schulbüchern", so Kretschmann in der aktuellen Ausgabe der "Zeit". Diese Zeit blieb für ihn nicht folgenlos: "In der elften Klasse musste ich dann meine `Ehrenrunde` drehen", gesteht der Politiker. Später wurde Kretschmann selbst Lehrer.
Die Sitzenbleib-Ordnung lehnt er bis heute ab: "Vielmehr muss den Schulen ermöglicht werden, sinnvolle pädagogische Konzepte zu entwickeln, die dem Sitzenbleiben überlegen sind." So plädiere er für eine gute Allianz zwischen Schülern, Eltern und Lehrern, die für den Schulerfolg deutlich entscheidender sei als vieles andere.
Die Sitzenbleib-Ordnung lehnt er bis heute ab: "Vielmehr muss den Schulen ermöglicht werden, sinnvolle pädagogische Konzepte zu entwickeln, die dem Sitzenbleiben überlegen sind." So plädiere er für eine gute Allianz zwischen Schülern, Eltern und Lehrern, die für den Schulerfolg deutlich entscheidender sei als vieles andere.

