Kopenhagen im politischen Fokus: Europa berät über Sicherheit und Migration
In einem diplomatischen Tanz hochrangiger Politiker wird Kopenhagen zum Nabel europaweiter Diskussionen. Einen Tag nach dem EU-Gipfel versammelt die dänische Hauptstadt erneut Staats- und Regierungschefs aus 47 Ländern zur fortschrittsträchtigen Sitzung der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG). Dabei geht es wenig überraschend um brisante Themen wie die Unterstützung der Ukraine, wirtschaftliche Sicherheit und Migration. Präsident Wolodymyr Selenskyj aus der Ukraine ist ebenfalls mit von der Partie.
Das von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron ins Leben gerufene Dialogformat zieht damit nicht nur EU-Staaten an, sondern auch Länder wie Großbritannien, Moldau, die Schweiz und Georgien. NATO-Generalsekretär Mark Rutte ist ebenfalls unter den gewichtigen Gästen in Kopenhagen. Gleichzeitig führen EU-Ratspräsident António Costa und Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen als offizielle Gastgeber die Verhandlungen. Das Land leitet derzeit auch die rotierende EU-Ratspräsidentschaft.
Mit Argusaugen wird beobachtet, ob Dänemark zwei Gipfeltreffen in Folge ohne technische oder sicherheitsrelevante Zwischenfälle organisieren kann. Drohnenalarme sind seit mehr als einer Woche an der Tagesordnung, doch der Ursprung ist noch im Dunkeln. Um das Unterfangen zu sichern, hat die Bundeswehr eine Fregatte, die in der Luftverteidigung versierte "Hamburg", in das Gewässer der dänischen Hauptstadt entsandt.

