Kooperation von Equinor und Partnern bringt frischen Wind für britische Offshore-Projekte
Norwegens Energieriese Equinor hat bekanntgegeben, zwei geplante Offshore-Windprojekte in Großbritannien zu einer einzigen Rechtsperson zu vereinen. Dieses strategische Manöver verspricht nicht nur Kosteneffizienz, sondern auch eine Reduzierung der Umweltbelastungen.
Die geplanten Projekte erweitern die bereits aktiven Offshore-Windparks Sheringham Shoal und Dudgeon, die aktuell rund 710.000 britische Haushalte mit Strom versorgen. Die Erweiterungen, die im April ihre Genehmigung erhielten, sollen die Erzeugungskapazität der Windparks verdoppeln.
Das Dudgeon-Erweiterungsprojekt ist zu 35% im Besitz von Equinor, ebenso wie Masdar, während China Resources Power 30% hält. Das Sheringham Shoal Erweiterungsprojekt liegt derzeit vollständig in Equinors Händen, jedoch stehen Equitix und ein weiterer Fonds unter Macquarie Asset Management in den Startlöchern, um bei der endgültigen Investitionsentscheidung insgesamt 60% der Anteile zu übernehmen.
Die Entscheidung für die neue Eigentümerstruktur verspricht nicht nur eine kosteneffiziente gemeinsame Entwicklung der beiden Projekte, sondern auch eine Minimierung der lokalen und ökologischen Auswirkungen in Norfolk. Damit leistet das Vorhaben einen wertvollen Beitrag zur britischen Vision, bis 2030 saubere Energie bereitzustellen, wie Equinor in einer Pressemitteilung erklärte.

