Knorr-Bremse unter Druck: Analystenstimmen verunsichern Anleger
Die Aktien des renommierten Bremsenherstellers Knorr-Bremse erleben einen Dämpfer, nachdem zwei Analystenkommentare eine gedämpfte Stimmung unter den Investoren ausgelöst haben. Auf der Handelsplattform Tradegate sank der Kurs um mehr als drei Prozent auf 82,25 Euro, was im Vergleich zum Xetra-Schluss ein deutliches Minus markiert. Der jüngste Erholungsversuch der Knorr-Bremse-Papiere war bereits am Vortag ins Stocken geraten, als die Aktien an der 21-Tage-Linie bei etwas über 86 Euro den Schwung verloren.
Citigroup und JPMorgan zeigen sich mittelfristig skeptisch und erachten den Spielraum nach oben als begrenzt. Beide Institute stufen die Aktie auf "Neutral" herab, wobei Citi ein Kursziel von 92 Euro und JPMorgan von 93 Euro setzt. Diese Neubeurteilungen sind insbesondere nach den bemerkenswerten Kursgewinnen von circa 20 Prozent seit Jahresbeginn von Bedeutung.
JPMorgan-Analyst Akash Gupta prognostiziert aktuell kaum Anreize für weitere Kursgewinne im zweiten Halbjahr, da der schwächelnde US-Lkw-Markt sowie ungünstige Wechselkursentwicklungen mögliche Risiken darstellen. Auch Citi-Analyst Vivek Midha sieht Gefahr für das Erreichen der Margenziele, insbesondere angesichts der schwachen Kennzahlen aus dem US-Lkw-Sektor.

