Knorr-Bremse trotzt Umsatzrückgang mit deutlichem Gewinnplus

Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse hat es geschafft, im Jahr 2025 trotz eines leichten Rückgangs der Umsatzzahlen seinen Gewinn erheblich zu steigern. Dank strategischer Einsparungen verzeichnete das Unternehmen ein um ein Fünftel gesteigertes Nettoergebnis von über 574 Millionen Euro. Dies entspricht auch einem Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses um 5,1 Prozent auf stolze 1,02 Milliarden Euro. Die operative Marge verbesserte sich dabei um 0,7 Prozentpunkte auf 13 Prozent. Ein Umstand, der Analysten erwartungsgemäß erfreut.
Der Vorstandsvorsitzende Marc Llistosella blickt optimistisch ins Jahr 2026 und plant mit einem robusten Wachstum. Erklärtes Ziel ist es, den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr auf eine Spanne von 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro zu erweitern - eine Zielsetzung, die von den Analysten positiv aufgenommen wird, befindet sich doch die mittlere Schätzung in der oberen Hälfte dieser Bandbreite. Zudem prognostiziert das Management eine Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern von rund 14 Prozent für 2026.
Diese positiven Ausblicke stützen sich auf eine beeindruckende Steigerung des Auftragseingangs um 2,8 Prozent, der im vergangenen Jahr gut 8,4 Milliarden Euro erreichte. Während das Geschäft mit Nutzfahrzeugen leichte Rückgänge hinnehmen musste, konnte das Bahngeschäft mit erhöhten Bestellungen beeindrucken und dies mehr als ausgleichen. Insgesamt fielen die Umsätze um 0,8 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro, was jedoch den Erwartungen der Analysten entsprach.

