Knaus Tabbert akzeptiert Millionenbuße wegen fehlerhafter Gewichtsangaben
Der renommierte Caravan-Hersteller Knaus Tabbert steht im Mittelpunkt einer aktuellen rechtlichen Auseinandersetzung um die Gewichtsangaben bei seinen beliebten Campingfahrzeugen. Das Unternehmen wurde von der Staatsanwaltschaft Stuttgart mit einer Geldbuße von rund 6,4 Millionen Euro belegt.
Laut einer Pflichtmitteilung an die Börse akzeptiert Knaus Tabbert diese Sanktion, womit sie nun bindend ist. Die Ursache für die Geldbuße liegt in der Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts bei bestimmten Modellen der Gewichtsklasse bis maximal 3,5 Tonnen.
Bereits 2018 wurden die Ermittlungen gegen Knaus Tabbert eingeleitet, wobei der Hersteller von Anfang an volle Kooperation mit den Behörden zusicherte. Diese Zusammenarbeit fand Berücksichtigung bei der Festsetzung der Strafzahlung.
Finanziell hat Knaus Tabbert vorgesorgt und bereits Rückstellungen für das Bußgeld gebildet. Daher rechnet das Unternehmen nicht mit signifikanten Auswirkungen auf die kommenden Gewinn- und Verlustrechnungen, insbesondere im Jahr 2025. Die Begleichung der Geldbuße ist für das erste Quartal 2026 geplant.

