Kion überrascht mit reduzierten Einmalkosten und optimistischen Prognosen
Der Flurförderzeug- und Lagertechnikspezialist Kion hat positive Neuigkeiten bezüglich seines Restrukturierungsprogramms verkündet. Der Konzern erwartet deutlich geringere Einmalkosten als ursprünglich angenommen. Diese sollen jetzt zwischen 170 und 190 Millionen Euro liegen, während zuvor mit 240 bis 260 Millionen Euro kalkuliert wurde.
Zudem werden Teile der Aufwendungen erst im ersten Quartal des kommenden Jahres verbucht. Durch diese Anpassungen rechnet Kion damit, dass sowohl das Nettoergebnis als auch der freie Mittelzufluss im laufenden Jahr über den bisherigen Erwartungen liegen werden. Für das Jahr 2025 erhöht das Unternehmen seine Prognose für den freien Mittelzufluss auf 600 bis 700 Millionen Euro, im Vergleich zu den zuvor avisierten 400 bis 550 Millionen Euro.
Die Maßnahmen zur Kosteneinsparung sollen jedoch in der zunächst geplanten Höhe beibehalten werden. Die Zahlen für das dritte Quartal werden planmäßig am 30. Oktober vorgestellt. Die Neuigkeiten wurden von den Anlegern wohlwollend aufgenommen: Die Kion-Aktie verzeichnete zum Ende des Handelstages einen Anstieg von fast fünf Prozent.

