Kein DLC, kein Patch: Was zur Hölle plant CD Projekt RED wirklich für Cyberpunk 2077?
Die Gerüchteküche in der dystopischen Welt von Cyberpunk 2077 brodelt, denn kurz nach der Veröffentlichung von Patch 2.3 hat CD Projekt RED begonnen, die Community mit kryptischen Brotkrumen zu füttern. Auf dem offiziellen Twitter-Kanal erschien eine ominöse „Nachricht an die Bürger der N.U.S.A.“, verfasst von keiner Geringeren als Präsidentin Rosalind Myers, einer zentralen Figur aus der gefeierten Erweiterung Phantom Liberty. Die Botschaft ruft zu einem geheimnisvollen „Rekrutierungstest“ am 4. September auf und versetzt die Fangemeinde damit in einen Zustand gespannter Erwartung.
Die Rekrutierung der Schattenläufer
In der präsidialen Mitteilung ist von einer „wachsenden Bedrohung für die Cybersicherheit“ die Rede, die von jenen ausgeht, „die sich in den Schatten verstecken und zu feige sind, ihre Überzeugungen öffentlich zu verkünden“. Um dieser finsteren Gefahr entgegenzutreten, wird die Teilnahme „mutiger Netrunner“ erbeten, die dabei helfen sollen, diese „ernste Bedrohung zu überwinden“. Diese Formulierungen sind bewusst vage gehalten und befeuern die Spekulationen darüber, was die Entwickler für die treue Spielerschaft in petto haben könnten. Der Aufruf klingt nach mehr als nur einer simplen Social-Media-Aktion.
Der Dämpfer für alle Add-On-Träume
Doch bevor die Hoffnungen auf einen unerwarteten Story-Nachschlag oder einen umfangreichen neuen Patch ins Kraut schießen konnten, trat Senior Community Managerin Amelia Korzycka auf den Plan, um die wildesten Spekulationen im Keim zu ersticken. Mit unmissverständlicher Klarheit stellte sie fest, dass es sich bei der bevorstehenden Ankündigung weder um einen weiteren Patch noch um eine DLC-Erweiterung handelt. Sie ging sogar noch einen Schritt weiter und bekräftigte mit Nachdruck, dass derzeit keinerlei neue Erweiterung in Arbeit sei. Dieser Dämpfer verwandelt die Vorfreude in ein faszinierendes Mysterium und lässt die Frage umso lauter werden: Was genau plant CD Projekt RED?
Ein Blick in die ferne Zukunft von Chicago
Während die kurzfristige Zukunft also in ein faszinierendes Rätsel gehüllt bleibt, gibt das Studio zumindest einen Ausblick auf die langfristige Entwicklung des Franchise. Es wurde offiziell verkündet, dass die Teams für das kommende The Witcher 4 und für Project Orion, den direkten Nachfolger von Cyberpunk 2077, stetig wachsen. Basierend auf dem üblichen Entwicklungszyklus des Studios ist mit dem Sequel allerdings erst in vier bis fünf Jahren zu rechnen. Ein äußerst spannendes Detail verriet jedoch Cyberpunk-Schöpfer Mike Pondsmith persönlich: Das Spiel wird in einer völlig neuen Stadt angesiedelt sein, die sich anfühlt wie ein „aus dem Ruder gelaufenes Chicago“.


