Katar im Kreuzfeuer diplomatischer Spannungen: Trump bedauert Vorfall
US-Präsident Donald Trump zeigt sich besorgt über den israelischen Angriff auf die Hamas in Katar. Wie das Weiße Haus mitteilt, betrachtet Trump den Golfstaat als einen wertvollen Partner und Verbündeten. Regierungssprecherin Karoline Leavitt hebt hervor, dass eine einseitige militärische Aktion auf katarischem Boden weder im Interesse Israels noch der USA sei. Der Angriff in Doha kam nicht überraschend: Das US-Militär hatte die eigene Regierung zuvor informiert. Dennoch war die Benachrichtigung Katars erst nach Beginn der Explosionen erfolgt. Trotz der vorab erfolgten Kommunikation mit israelischen und katarischen Führungskräften zeigt sich Katar empört und bezeichnet den Angriff als schwerwiegenden Verstoß gegen internationales Recht. Trump, der auch mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu sprach, versicherte Katar, dass sich derartige Vorfälle nicht wiederholen würden. Zudem beauftragte er Außenminister Marco Rubio mit der Ausarbeitung einer neuen Verteidigungskooperation mit Katar. Die diplomatische Lage bleibt angespannt, denn Katar, bisher ein wichtiger Vermittler im Gaza-Konflikt, setzt seine Vermittlerrolle vorerst aus. Indessen verfolgt Israel die vollständige militärische Einnahme Gazas. Trotz der koordinierten Bemühungen der USA, Ägyptens und Katars sind Gespräche über eine Waffenruhe ins Stocken geraten.

