Kapitalzuschuss für P2P Group: Starkes Interesse erfordert Aufstockung
Die P2P Group, notiert an der kanadischen und der Frankfurter Börse, hat den Umfang ihrer kürzlich angekündigten Kapitalmaßnahme aufgrund hoher Investorennachfrage auf nunmehr 1.250.000 CAD erweitert. Ursprünglich auf 750.000 CAD festgelegt, wird die Privatplatzierung ohne Brokerbeteiligung nun wachsen, um den Zuspruch strategischer Anleger zu reflektieren.
Im Rahmen der Finanzierungsrunde werden Einheiten bestehend aus einer Aktie und einem Warrant angeboten. Investoren haben die Möglichkeit, innerhalb eines Jahres bei einem Kurs von 0,18 CAD oder innerhalb von zwei Jahren bei 0,25 CAD zusätzliche Aktien zu erwerben, sofern keine Vorverlegung erfolgt. Letzteres könnte eintreten, wenn der Aktienkurs über zehn aufeinanderfolgende Handelstage hinweg über 0,25 CAD liegt.
Die eingenommenen Mittel sollen in die Weiterentwicklung und den Ausbau der KI-basierten Technologien investiert werden, die das Unternehmen vorantreibt. CEO Ed Clarke lobt das gestiegene Interesse neuer strategischer Investoren und würdigt die Unterstützung der bestehenden Aktionäre.
Im Bereich Compliance sind die ausgegebenen Wertpapiere zunächst an eine gesetzliche Haltedauer gebunden. Auch insidernahe Transaktionen sind eingeplant, wobei die P2P Group hier im Rahmen von MI 61-101 auf Ausnahmeregelungen setzt. Ein Finder's Fee von bis zu 8 % könnte ebenfalls gezahlt werden, um die Akquise neuer Investoren zu honorieren.
Zum Börsenschluss bleibt unklar, welcher tatsächliche Einfluss sich aus dieser Initiative auf die Marktkapitalisierung des Unternehmens ergeben wird. Die P2P Group betont die Unverbindlichkeit zukunftsgerichteter Aussagen in ihrer Mitteilung ausdrücklich.

