Kaliumkarbonat wird kritisches Mineral: US-Amerikanische Unterstützung für Millennial Potash
Das US-Innenministerium hat angekündigt, Kaliumkarbonat in den Entwurf der kritischen Mineralienliste für 2025 aufzunehmen. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem das Kaliumkarbonat-Projekt Banio in Gabun bedeutende Unterstützung von der US International Development Finance Corporation (DFC) erhält. Millennial Potash Corp., das Unternehmen hinter dem Banio-Projekt, erhält dabei 3 Millionen US-Dollar zur Projektentwicklung. Diese Anerkennung könnte wesentliche Auswirkungen auf die US-Ernährungssicherheit und die Robustheit der Lieferkette haben.
Millennial Potash Corp. zeigt sich optimistisch bezüglich der potenziellen Auswirkungen. Laut Farhad Abasov, dem Vorsitzenden, positioniert sich das Banio-Projekt als kostengünstige Versorgungsquelle für den US-Agrarsektor. Dank der Unterstützung durch die DFC und der Kooperation mit der gabunischen Regierung sind die Rahmenbedingungen vielversprechend. Das Projekt öffnet nicht nur direkte Versorgungswege zu US-Häfen, sondern auch zu den großen globalen Märkten, wie Brasilien und das restliche Afrika – mit einer potenziellen Skalierung zur ersten afrikanischen Kali-Mine.
Mit der strategischen Investition der DFC wird das Risiko des Projekts erheblich reduziert. Ziel ist es, Banio auf eine mögliche künftige US-Kreditfinanzierung vorzubereiten. Es laufen bereits Machbarkeitsstudien, die die Grundlage für eine umfassende Bewertung des Potentials bilden werden. Zu den aktuellen Vorarbeiten zählen innovative technische Vermessungen und weitere geotechnische Untersuchungen, die das Projekt weiter vorantreiben sollen.
Für Millennial Potash bedeutet dies nicht nur eine Bestätigung der bisherigen Arbeit, sondern auch eine gewichtige Ergänzung der US-Strategie hinsichtlich kritischer Mineralien. Das Projekt Banio könnte einen wichtigen Beitrag zur globalen Versorgung leisten und damit sowohl auf politischer als auch wirtschaftlicher Ebene Akzente setzen.

