JPMorgan sieht Kaufgelegenheit bei Argenx trotz Studienmisserfolg

Die renommierte US-Bank JPMorgan bleibt optimistisch bezüglich des belgischen Biotechnologieunternehmens Argenx und bekräftigt ihre Einstufung auf 'Overweight' mit einem ambitionierten Kursziel von 950 Euro. Analyst Richard Vosser erachtet den jüngsten Kursrückschlag infolge des Abbruchs der Phase-III-Studie des Medikaments Vyvgart gegen Endokrine Orbitopathie (EO) als attraktive Kaufgelegenheit.
Trotz der Rückschläge plant Argenx, Anfang des kommenden Jahres mit Vyvgart in eine Phase-III-Studie gegen Morbus Basedow, eine ähnlich gelagerte Erkrankung, einzusteigen. Vosser sieht das Scheitern im EO-Bereich zwar als Rückschlag, merkt jedoch an, dass in dieser Indikation lediglich ein Spitzenumsatz von 700 Millionen Dollar erwartet wurde, was das immense Potenzial von Argenx kaum schmälert.
Der Analyst betont, dass Argenx nach wie vor eines der dynamischsten Wachstumsunternehmen unter den europäischen Biotechs ist und verleitet Investoren dazu, angesichts der positiven langfristigen Aussichten über den kurzfristigen Misserfolg hinwegzusehen.

