Johann Wadephul stärkt Indopazifik-Allianzen auf Dienstreise
Außenminister Johann Wadephul setzt auf eine Intensivierung der Partnerschaften im Indopazifik, um den geopolitischen Herausforderungen und der Machtpolitik Chinas zu begegnen. Mit der Aussage, dass der Schutz der internationalen Rechtsordnung essenziell sei, möchte der CDU-Politiker bestehende Bündnisse festigen und neue Allianzen schmieden, die den globalen Frieden fördern.
Wadephuls Reise nach Südostasien und in die Pazifik-Region umfasst Besuche in Singapur, Neuseeland, Tonga, Australien und Brunei. Er plant, den Großteil der Zeit im Dialog mit diesen Nationen zu verbringen, während er etwa 45 Prozent der Reisezeit in der Luft ist. Hauptziel ist es, gemeinsame Interessen an multilateralem Engagement und stabilen internationalen Regeln zu stärken.
Besonderes Augenmerk legt Wadephul auf die Zusammenarbeit mit den Staatenbündnissen Asean und dem Pacific Island Forum. Asean, mit Brunei als derzeitiger EU-Beziehungsvorsitz, teilt das Interesse an einem regelbasierten internationalen System. Gleichzeitig wirbt der Minister für die deutsche Kandidatur im UN-Sicherheitsrat für 2027/28.
Der Indopazifik gilt als Schlüsselregion für die Sicherheit der globalen Seewege und die Diversifikation der Lieferketten. Hier entscheidet sich maßgeblich, wie die Freiheit der internationalen Handelsrouten und das wirtschaftliche Wachstum gesichert werden können. Asean, als wichtige Gruppierung der Region, verfolgt das Ziel friedlicher Konfliktlösung auf Basis des Völkerrechts, ein Anliegen, das auch von der deutschen Regierung aktiv unterstützt wird.

