Jemenitische Widerstandskräfte stoppen massive Waffenlieferung aus dem Iran
In einer bemerkenswerten Aktion haben jemenitische Widerstandskräfte nach Angaben der USA eine enorme Waffenlieferung aus dem Iran abgefangen. Diese war für die Huthi-Miliz bestimmt, die im Bürgerkriegsland Jemen aktiv ist. Der Umfang der beschlagnahmten Lieferung ist beeindruckend: Mehr als 750 Tonnen Munition und militärische Ausrüstung, einschließlich moderner Marschflugkörper, Schiffsabwehr- und Flugabwehrraketen, Drohnentriebwerke und Radarsysteme, wurden sichergestellt.
Die Durchführung dieser Operation oblag den Jemenitischen Nationalen Widerstandskräften (NRF), die unter der Leitung von Tarek Saleh stehen, einem Neffen des ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh. Obwohl sie nicht Teil der international anerkannten Regierung sind, existieren gemeinsame militärische Absprachen, um den gemeinsamen Gegner, die Huthi-Rebellen, zu bekämpfen.
Der Kommandeur des zentralen US-Regionalkommandos, Michael Erik Kurilla, unterstrich die Bedeutung dieser Entdeckung. Er erklärte, die Beschlagnahmung der Waffenlieferung sei ein weiterer Beweis dafür, dass der Iran als destabilisierender Akteur in der Region wirkt. Zur Sicherung der regionalen Stabilität und der Freiheit der Schifffahrt sei es unerlässlich, die Unterstützung der Huthis durch den Iran einzudämmen.
Seit Beginn des Gaza-Konflikts im Oktober 2023 haben die Huthi-Milizen zudem die Angriffe auf Handelsschiffe mit angeblichen Verbindungen zu Israel verstärkt. Diese Angriffe erfolgen unter dem Vorwand, die islamistische Hamas im Gazastreifen zu unterstützen.

