Jacksons letzte Ruhestätte bleibt Geheimnis

08. Juli 2009, 07:27 Uhr · Quelle: dpa
Los Angeles (dpa) - Auch nach dem offiziellen Abschied von Michael Jackson bleibt die letzte Ruhestätte des «King of Pop» ein Geheimnis. Nach der Trauerfeier im Staples Center von Los Angeles am Dienstag wurde der Leichnam nach Medienberichten an einen unbekannten Ort gebracht.

Eine Beerdigung auf dem Prominentenfriedhof in den Hügeln von Hollywood sei nicht geplant, berichtete der Internetdienst tmz.com. Jacksons Bruder Jermaine hatte gesagt, er wünsche sich eines Tages eine Bestattung auf der von dem Sänger so geliebten Neverland Ranch. Anzeichen dafür gab es jedoch vorerst nicht.

Die Trauerfeier im Staples Center von Los Angeles wurde unterdes in den US-Medien einmütig als würdevoll und ergreifend gelobt. Musikstars, Sportgrößen und Bürgerrechtler hatten den «King of Pop» als Menschen, aber auch als Vorkämpfer für die Rechte der Schwarzen gewürdigt. «Er hat so viele Türen für uns geöffnet», sagte der ebenfalls schwarze Ex-Basketballstar Magic Johnson unter dem Beifall der rund 20 000 Gäste.

Bürgerrechtler Al Sharpton, ein langjähriger Freund der Familie, hob Jacksons Rolle als Wegbereiter für farbige Künstler hervor. «Michael hat Schwarze, Weiße, Asiaten und Latinos zusammengebracht», sagte er. «Michael hat uns gelehrt, uns gegenseitig zu lieben. Er hat uns gelehrt, zusammenzuhalten.» Während der Reden war der über und über mit roten Rosen bedeckte Sarg vor der Bühne aufgebahrt, auf der der Sänger noch zwei Tage vor seinem Tod für seine geplanten Comeback-Konzerte in London geprobt hatte.

Zum ergreifendsten Augenblick der Feier kam es, als Jacksons elf Jahre alte Tochter Paris ans Mikrofon trat und sich mit einer Liebeserklärung auf immer von ihrem Vater verabschiedete. «Seit ich geboren wurde, war Daddy der beste Vater, den man sich vorstellen kann», sagte sie schluchzend. «Ich wollte nur sagen, dass ich ihn so sehr liebe.»

Sharpton sprach Paris und ihre beiden Brüder Prince (12) und Blanket (7), die gemeinsam mit der Großmutter Katherine (79) in der vordersten Reihe saßen, auch direkt an. «Es gab nichts Seltsames an Eurem Vater», sagte er mit Blick auf die jahrelangen Schlagzeilen über das bizarre Verhalten des Megastars. «Seltsam war, mit was allem er sich auseinandersetzen musste.»

Musiker wie Mariah Carey, Queen Latifah und Stevie Wonder zollten dem Toten musikalisch Tribut. Als Oscarpreisträgerin Jennifer Hudson den Michael-Jackson-Song «Will You Be There» vortrug und am Schluss Original-Teile des Lieds mit Jacksons Stimme eingespielt wurden, kämpften zahlreiche Zuschauer mit den Tränen.

Zuvor hatte sich die Familie gemeinsam mit handverlesenen Gästen in einer privaten Zeremonie auf dem Forest Lawn Friedhof von dem Sänger verabschiedet. Sein Sarg wurde anschließend - begleitet von einem Sonderkommando der Polizei - auf einer gesperrten Stadtautobahn zum Staples Center gebracht, wo viele Fans schon seit Stunden gewartet hatten.

Jackson war am 25. Juni mit 50 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. Die Behörden ermitteln weiterhin, ob die mutmaßliche Medikamentensucht des Sängers Ursache für den Tod war.

Musik / USA
08.07.2009 · 07:27 Uhr
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