Israels Außenminister verurteilt Anerkennung eines palästinensischen Staates durch westliche Länder
In einer neuen diplomatischen Kontroverse hat der israelische Außenminister Gideon Saar die jüngsten Entscheidungen von Großbritannien, Kanada und Australien, einen palästinensischen Staat anzuerkennen, scharf kritisiert. Er bezeichnete diesen Schritt als 'einen großen Fehler', der nicht nur falsch sei, sondern auch empörend und unmoralisch.
Gideon Saar betonte, dass die Anerkennung eines palästinensischen Staates als eine Art Belohnung für die Hamas gesehen werden könne, insbesondere angesichts des gewaltsamen Überfalls in Israel vor fast zwei Jahren. Zudem warf er der Palästinensischen Autonomiebehörde vor, weiterhin terroristische Aktivitäten zu unterstützen, was die Entscheidung dieser Länder aus seiner Sicht umso unverständlicher mache.
Ferner unterstrich Saar die Bedeutung des israelischen Widerstands gegen die Gründung eines palästinensischen Staates. Er machte deutlich, dass die israelische Bevölkerung die Gefahren eines möglichen Terrorstaates erkannt habe und daher gegen solche Entwicklungen sei.
Gideon Saar betonte, dass die Zukunft Israels in Jerusalem und nicht in globalen Metropolen wie London oder Paris entschieden werde. Israel plant, weiterhin mit seinen diplomatischen Möglichkeiten gegen diese Anerkennung vorzugehen, wobei die USA als engster Verbündeter an seiner Seite stehen.

