Iran zeigt wenig Verhandlungsbereitschaft in Atomfrage nach Konflikt mit Israel
Nach den intensiven Auseinandersetzungen mit Israel gibt die iranische Regierung an, vorerst keine Atomverhandlungen mit den USA anzustreben. Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani äußerte in Teheran, dass bislang kein Datum für zukünftige Gespräche bestimmt worden sei und dass diese möglicherweise nicht in allzu naher Zukunft stattfinden würden. Eine konkrete Entscheidung zu diesem Thema steht noch aus.
Die USA hatten während des Konflikts Israels Aggressionen gegen Iran unterstützt, indem sie die Bombardierung der zentralen Atomanlagen im Iran befürworteten. Nach der Verkündung der Waffenruhe wurden von amerikanischer Seite Verhandlungsangebote unterbreitet, auf die Teheran jedoch vorerst zögerlich reagiert.
Die Sorge der USA, Israels und weiterer westlicher Staaten bezüglich eines möglichen iranischen Strebens nach Atomwaffen bleibt bestehen. Die iranische Regierung weist solche Anschuldigungen jedoch vehement zurück. Auch jüngste Berichte der US-Geheimdienste bestätigen, dass bisher keine Entscheidung der iranischen Führung für die Entwicklung eines Atomwaffenprogramms getroffen wurde.

