Iran trotzt den USA: Nuklearprogramm bleibt unangetastet
Der Iran zeigt sich unnachgiebig gegenüber den Forderungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, das iranische Atomprogramm einzuschränken. Mohamed Eslami, der Leiter der iranischen Atombehörde, betonte, dass der Iran ebenso wie die USA ein Recht auf die Nutzung fortschrittlicher Nukleartechnologie habe. Er wies deshalb die amerikanischen Ansprüche auf Reglementierung des iranischen Atomprogramms entschieden zurück.
In der jüngsten Eskalation der Rhetorik hat Trump dem Iran mit einem militärischen Eingreifen gedroht, ähnlich wie es bereits in Venezuela angedroht wurde. Auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social äußerte Trump die Hoffnung, dass der Iran bald zu Verhandlungen bereit sei und ein faires Abkommen ohne die Entwicklung von Atomwaffen erreichen könne. Sollte dies nicht geschehen, schließt Trump eine militärische Intervention nicht aus.
Der Iran beharrt auf seiner Darstellung, dass sein Atomprogramm ausschließlich zivilen Zwecken diene, während die Vereinigten Staaten und europäische Nationen das Land beschuldigen, auf nukleare Bewaffnung hinzuarbeiten. Eine von Trump erhobene Forderung ist der Verzicht auf die heimische Urananreicherung, zusätzlich soll der Iran seine Vorräte an hochangereichertem Uran an Drittstaaten abgeben.

