Iran begrüßt Einigung zur Beendigung des Gaza-Konflikts und warnt vor Täuschung
Der Iran hat positiv auf die Einigung zur Beendigung des Gaza-Konflikts reagiert und sie als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnet, um den fortdauernden Blutvergießen ein Ende zu setzen. Das Außenministerium in Teheran betont die Unterstützung für Initiativen, die den vollständigen Rückzug der Besatzungstruppen sicherstellen und dringend benötigte humanitäre Hilfe ermöglichen.
Gleichzeitig äußerte das Ministerium jedoch Bedenken über die Verlässlichkeit der israelischen Zusagen. Die iranische Regierung fordert die internationale Gemeinschaft dazu auf, wachsam zu bleiben und Israel für seine vergangenen Kriegsverbrechen zur Verantwortung zu ziehen. Der Iran verweist hierbei auf die bisherige Straffreiheit Israels und hebt hervor, dass dies ein wesentlicher Punkt auf der internationalen Agenda sein sollte.
In Einklang mit seiner außenpolitischen Linie seit der Revolution 1979 setzt sich der Iran weiterhin aktiv für die Unterstützung Palästinas und militanter Gruppen ein. Israel wird dabei nicht als anerkannter Staat benannt; stattdessen verwendet Teheran die Bezeichnung 'zionistisches Regime', um seine Haltung zu unterstreichen.

