Intersport trotzt der Konsumflaute: Optimismus für 2026
Der aktuelle Konsumrückgang in Deutschland setzt dem Sporthändlerverbund Intersport zu, dennoch zeigten sich die Verantwortlichen optimistisch. Der Außenumsatz der Gruppe, die rund 700 Händler umfasst, stagnierte im Geschäftsjahr 2024/25 und verharrte bei 3,46 Milliarden Euro – vergleichbar mit dem Vorjahreswert. Dies bedeutet ein Rückgang um gut ein Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2022/23.
Doch die Zeichen für ein besseres Jahr stehen gut: Der Verband erwartet 2026 aufgrund bevorstehender Großveranstaltungen wie den Olympischen Winterspielen und der Fußball-Weltmeisterschaft positive Impulse. Intersport verfehlte zwar die eigenen prognostizierten Wachstumsziele und blieb sogar hinter der allgemeinen Marktentwicklung zurück, was auf Konsumzaudern, schwierige Rahmenbedingungen und verschärften Wettbewerb zurückzuführen ist. Dennoch hob Finanzvorstand Thomas Storck hervor, dass das erzielte Ergebnis über dem des Vorjahres liege, auch wenn keine genauen Gewinnzahlen veröffentlicht wurden.
Konzernchef Alexander von Preen blickt ebenfalls vergleichsweise zuversichtlich in die Zukunft und verfolgt ehrgeizige Expansionspläne. Intersport bleibt ihrem langfristigen Ziel treu, bis 2030 den Umsatz auf sechs Milliarden Euro zu steigern. Eine Zunahme des Marktanteils auf etwa 30 Prozent ist Teil dieses Vorhabens, ebenso wie die jährliche Eröffnung von mindestens 100 neuen Geschäften in Deutschland, die auf preisbewusste Familien zugeschnitten sind. Seit 2023 wurden bereits 56 neue Filialen eröffnet, was von Preen optimistisch stimmt, die 100er-Marke zu überbieten.

