Industriestaaten diskutieren über Zugang zu kritischen Rohstoffen
Im Rahmen eines hochrangigen Treffens in Washington debattieren Vertreter führender Industrienationen über die Versorgung mit kritischen Rohstoffen. Dies geschieht auf Einladung der USA, wobei neben internationalen Finanzministern auch der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) anwesend ist.
Zu den essenziellen Ressourcen zählen insgesamt 34 Materialien, darunter Lithium, Kobalt, Seltene Erden, Kupfer und Aluminium. Diese Rohstoffe sind unerlässlich für moderne Schlüsseltechnologien, zugleich jedoch stark abhängig von wenigen Produktionsländern wie China und Venezuela. Diese Abhängigkeit birgt Risiken für die Versorgungssicherheit.
In Bezug auf die zukünftige Rohstoffstrategie unterstrich Klingbeil vor dem Treffen die Entschlossenheit Deutschlands und der EU, auf einen fairen, regelbasierten Handel zu setzen. "Deutschland hat ein großes Interesse daran, die internationale Kooperation zu stärken, um die Versorgungssicherheit zu verbessern und Abhängigkeiten zu verringern", erklärte Klingbeil. Es sei von entscheidender Bedeutung, vorausschauend und gemeinschaftlich zu agieren, um zuverlässige wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

