Hornbach Holding: Kurseinbruch nach Höhenflug
Die Aktien der Hornbach Holding erlebten am Mittwoch einen unerwarteten Rückschlag. Nachdem die Titel noch am Vortag den höchsten Stand seit fast drei Jahren erreicht hatten, gaben sie im frühen Handel um bis zu 13,7 Prozent nach. Somit landeten die Papiere zuletzt bei 95,20 Euro, was einem Rückgang von 10,7 Prozent entspricht.
Trotz dieser Verluste beeindruckt die bisherige Jahresbilanz der Hornbach-Aktien mit einem Anstieg von rund 47 Prozent. Seit ihrem Zwischentief von 75 Euro vor sechs Wochen haben die Titel sich um über 40 Prozent erholt. Doch die momentane Wirtschaftslage scheint zukünftiges Wachstum ins Wanken zu bringen, da das Unternehmen mit einer schlechten Verbraucherstimmung und anhaltendem Kostendruck konfrontiert ist.
Für das neue Geschäftsjahr, das im März gestartet ist, rechnet das Management mit Umsätzen auf Vorjahresniveau oder leicht darüber. Derweil bleibt das bereinigte operative Ergebnis stabil, was den Erwartungen der Experten, die mit einer Steigerung rechneten, widerspricht. Doch Hornbach berichtete von einem gelungenen Start in die Frühjahrssaison.
Ein Händler kommentierte, dass die jüngsten Geschäftszahlen wenig überraschend seien und die Prognosen angesichts der schwierigen Marktbedingungen durchweg vorsichtig ausfielen. Volker Bosse von der Baader Bank bezeichnete die Aussichten auf das Geschäftsjahr 2025/26 als verhalten und wies darauf hin, dass der Gewinn je Aktie den Erwartungen entspreche. Die vorgeschlagene Dividende von 2,40 Euro je Aktie lag jedoch leicht unter seinen Annahmen.

