Honda beschleunigt Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge mit AWS
Honda Motor Company, ein führender Akteur in der globalen Automobilindustrie, geht neue Wege in der Entwicklung von Fahrzeugen. In enger Zusammenarbeit mit Amazon Web Services (AWS) treibt der japanische Automobilhersteller die Transformation von hardwarebasierten zu softwaredefinierten Fahrzeugen (SDVs) voran. Dabei greift Honda auf das Digital Proving Ground (DPG) zurück, eine auf AWS basierende Entwicklungsumgebung, die dazu beitragen soll, die Einführung neuer Funktionen für Elektrofahrzeuge (EV) zu beschleunigen.
Diese digital vernetzten Fahrzeuge eröffnen Honda zahlreiche Möglichkeiten, das Fahrerlebnis durch OTA-Software-Updates (Over-the-Air) zu verbessern. Sie ermöglichen es, Fahrzeuge individuell auf Fahrgewohnheiten und Vorlieben der Nutzer abzustimmen und bieten Potenzial für weitreichende Funktionsverbesserungen ohne physische Modifikationen.
Dank der flexiblen und kosteneffizienten AWS-Infrastruktur kann Honda neue SDV-Modelle zügig entwickeln und testen. Die cloudbasierte Plattform DPG erlaubt es, Daten zu sammeln, die wichtige Einsichten in die Reichweite von EVs und deren Energieverbrauch liefern. Darüber hinaus ermöglicht sie die Automatisierung von Software-Updates, was zu schnellerem Entwicklungsfortschritt und erheblichen Kosteneinsparungen führt.
Um die Qualität, Sicherheit und Autonomie seiner Fahrzeuge weiter zu steigern, setzt Honda auf IoT-Dienste von AWS. Diese vernetzte Technologie hilft dabei, Fahrzeugdaten zum DPG zu übertragen und die Batterie- und Wartungsperformance zu optimieren. Zusätzlich plant Honda, mit Amazon Kinesis Video Streams Videoanalysen zu implementieren, um Unregelmäßigkeiten außerhalb der Fahrzeuge zu erkennen. Solche innovativen Funktionen könnten in Zukunft potenziell kritische Situationen vorhersehen und den Fahrer rechtzeitig warnen.

