Hoffnung auf Frieden zwischen Thailand und Kambodscha trotz fragiler Waffenruhe
Thailand und Kambodscha haben bei einem Treffen in China vereinbart, ihre diplomatischen Beziehungen zu intensivieren und die fragile Waffenruhe zu stärken. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, resultierten die Gespräche der Außenminister der beiden Länder in festen Plänen zur Erhöhung des politischen Vertrauens und zur Wiederaufnahme bilateraler Kontakte. China sicherte seine Unterstützung in diesem Prozess zu.
Doch die Situation bleibt angespannt: Die thailändische Armee meldete einen Vorfall, bei dem 250 kambodschanische Drohnen unerlaubt die Grenze überflogen – ein Vorfall, den die thailändische Seite als Provokation einstuft. Armeesprecher Winthai Suvaree äußerte Bedenken über die Sicherheit von Militär und Zivilbevölkerung und stellte die geplante Freilassung von Kriegsgefangenen infrage. Auf kambodschanischer Seite wird das Incident eher als marginal angesehen.
Nach wochenlangen blutigen Gefechten hatten beide Nationen am Samstag eine Waffenruhe vereinbart, begleitet von einem dreitägigen Monitoring als Testphase. Trotz mehr als hundert Toten und der Vertreibung Hunderttausender bleibt die Lösung des jahrzehntealten Grenzkonflikts ungewiss. Das thailändische Außenministerium drängt auf eine nachhaltige Friedenslösung, doch der Drohnenvorfall könnte die Gespräche wieder erschweren.

