Historisches Abkommen: Israelischer und Hamas-Konflikt unterbrochen
Die jüngste Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas läutet ein mögliches Ende des lang anhaltenden Gaza-Konflikts ein. Nachdem die israelische Regierung ihre Zustimmung gab, sollen laut einem Bericht des Senders Kan alle militärischen Aktivitäten auf Eis gelegt werden. Das Abkommen sieht vor, Luftangriffe, Artilleriebeschuss und gezielte Operationen unverzüglich zu stoppen. Zugleich sind dringend benötigte Hilfslieferungen in den Gazastreifen sicherzustellen. Das israelische Kabinett stimmte in der Nacht auf Freitag diesem bedeutenden Schritt zu.
Innerhalb der nächsten 24 Stunden wird erwartet, dass sich die Streitkräfte auf vorab festgelegte Linien zurückziehen. Ein erneuter militärischer Vorstoß in die geräumten Gebiete ist ausgeschlossen, solange die Hamas die Bedingungen des Abkommens erfüllt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Freilassung von Geiseln.
Innerhalb von 72 Stunden nach dem Rückzug der israelischen Truppen sollen alle noch lebenden Gefangenen freikommen, und die Überführung der Leichen der verstorbenen Geiseln soll organisiert werden. Die Hamas ist verpflichtet, Informationen über verschollene sterbliche Überreste zu liefern. Flankierend zu diesen Maßnahmen wird Israel palästinensische Gefangene freilassen. Dieser Austausch erfolgt diskret unter der Federführung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und ohne mediale Begleitung.

