Herausforderungen für Festwirte auf dem Cannstatter Volksfest
Die Festwirte des Cannstatter Wasens sehen sich in diesem Jahr mit ernsten wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Werner Klauss, der Sprecher der Festwirte, beschreibt die aktuelle Lage als zunehmend schwieriger. Der Cannstatter Wasen, der als zweitgrößtes Volksfest Deutschlands direkt hinter dem Münchner Oktoberfest rangiert, muss den Spagat zwischen Tradition und wirtschaftlichem Erfolg meistern. Klauss betont, dass es für die Wirte entscheidend sei, dass alles perfekt ablaufe, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Die Nachfrage nach Tischreservierungen in den acht Festzelten sei eher stabil, zeige jedoch teilweise einen rückläufigen Trend. Eine zusätzliche Belastung stellt die steigende Zahl von behördlichen Auflagen dar, die insbesondere im Vergleich zur Wiesn stark zugenommen haben. In Stuttgart müssen die Wirte zudem mit neuen Mitarbeitern in den Ämtern verhandeln, was alteingesessene Routinen auf den Prüfstand stellt.
Das 178. Cannstatter Volksfest beginnt am 26. September, eingeleitet von Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper, und dauert bis zum 12. Oktober. Über 300 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute erwarten mehr als vier Millionen Besucher am Neckarufer. Das Wetter wird maßgeblich bestimmen, ob der Rekord von 2024 mit 4,6 Millionen Besuchern gebrochen werden kann.
In diesem Jahr werden neue Attraktionen den Gästen ein besonderes Erlebnis bieten. Das Flugkarussell Evolution bietet eine luftige Fahrt auf 66 Metern Höhe mit Geschwindigkeiten bis zu 140 Stundenkilometern. Ebenso sorgt der Loop Fighter für Nervenkitzel, der ein Gefühl von Schwerelosigkeit verspricht.

