Hellofresh-Aktie rutscht nach gesenkter Prognose weiter ab
Nach einem enttäuschenden zweiten Quartal sieht sich Hellofresh mit weiteren Herausforderungen konfrontiert. Am Donnerstag folgten auf drei bereits schwächere Handelstage auf Xetra erneute Kurseinbrüche: Im vorbörslichen Handel auf Tradegate verlor die Aktie nochmals sechs Prozent an Wert und steuert auf das niedrigste Niveau seit Juli zu. Die UBS analysierte, dass der vorläufige Umsatz die Erwartungen im zweiten Quartal abermals nicht erfüllen konnte, woraufhin alle wesentlichen Prognosekennzahlen nach unten korrigiert wurden.
Besonders der Umsatz soll gemäß der neuen Kalkulation für 2025 stärker sinken. Zudem hat das Unternehmen die Werte für die operative Gewinnentwicklung angepasst. Ein zusätzlicher Hemmschuh scheint der starke Euro zu sein, der das Geschäft erschwert. JPMorgan-Analyst Marcus Diebel merkte in seiner Erstbewertung an, dass die aktuelle Umsatzentwicklung Zweifel am Geschäftsmodell von Hellofresh aufkommen lässt. Es wird erwartet, dass die Konsensschätzungen für das operative Ergebnis (Ebitda) in diesem Jahr um rund zehn Prozent zurückgehen könnten.

