Helldivers 2: Das neue Update bringt die Illuminate mit frischen Feinden, Exostürmen und einer verheerenden Mission zurück
Die Illuminate lassen sich in Helldivers 2 nicht lumpen – und wer dachte, die bisherigen Bedrohungen hätten das Schlimmste offenbart, wird mit dem nächsten Update eines Besseren belehrt. Neue Feindtypen, eine bislang unbekannte Wetterbedingung und ein Missionsziel, das alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt: Arrowheads kommendes Update dreht die Eskalationsspirale weiter nach oben. Nur gut, dass Super Erde immer genug Freiwillige hat.
Neue Feinde: Konstrukte, Varianten und eine ganz eigene Unterfraktion
Mit dem Update halten die sogenannten Illuminate Piloted Constructs Einzug ins Gefecht – zwei neue Einheiten, die unterschiedliche Rollen übernehmen. Der Veracitor ist auf Nahkampf ausgelegt und drängt direkt in die Frontlinie, während der Gatekeeper aus der Distanz operiert und für Fernbeschuss zuständig ist. Auch der bekannte Watcher bekommt Verstärkung: Die neue Variante namens Obtruder soll sich buchstäblich „dort einschleichen, wo man sie am wenigsten gebrauchen kann“ – eine Formulierung, die angesichts ihrer mutmaßlichen Teleportationsfähigkeiten wenig Gutes verheißt. Obendrauf gesellt sich die Appropriators-Unterfraktion, die sich ausschließlich darauf konzentriert, Illuminate-Einheiten ins Feld zu schicken und dabei auf Konstrukte als Rückendeckung setzt. Eine spezialisierte, gut koordinierte Bedrohung – kein wahlloser Ansturm.
Voteless, Fleshmobs und die neue Mindless-Masses-Bedrohung
Wer hoffte, zumindest von den klassischen Schrecken der Illuminate verschont zu bleiben, wird enttäuscht. Voteless und Fleshmobs sind nach wie vor präsent – und mit der neuen Mindless-Masses-Bedrohung erhalten sie einen zusätzlichen Rahmen, der das Chaos strukturiert und gleichzeitig intensiviert. Dazu kommt eine neue Wetterbedingung: Exostorms bringen starke Windböen und Blitzeinschläge mit sich, offenbar in unterschiedlichen Intensitätsstufen. Wer also dachte, die Umgebung sei bislang schon ungnädig, bekommt nun eine atmosphärische Eskalation obendrauf – buchstäblich.
Die Exospire-Mission: Unterirdisch, gefährlich, entscheidend
Das Herzstück des Updates ist die neue Exospire-Mission. Ziel ist es, die Quelle der Exostorms – die namensgebende Exospire – zu zerstören. Der Weg dahin ist alles andere als geradlinig: Zunächst müssen unterirdische Schildgeneratoren aufgespürt und überlastet werden, bevor der eigentliche Vorstoß in die Exospire beginnt. Dort gilt es dann, die sogenannten Dunkelfluid-Zellen zu vernichten. Klingt simpel, ist es selbstverständlich nicht – aber Super Erde hat selten behauptet, Demokratie sei ein Spaziergang. Die Mission kombiniert Erkundung, taktisches Vorgehen und direkte Konfrontation auf eine Weise, die frischen Wind in die Missionstruktur des Spiels bringt.
Balance-Anpassungen: Flammenwerfer werden endlich sinnvoller
Neben all dem Neuen enthält das Update auch handfeste Balanceanpassungen. Besonders erwähnenswert: Flammenwerfer werden künftig kleinere bis mittelgroße Feinde tatsächlich verlangsamen – eine Änderung, die in der Helldiver-Gemeinschaft schon lange herbeigesehnt wurde und die das Waffenarsenal deutlich kohärenter macht. Solche Feinjustierungen mögen auf den ersten Blick unscheinbar wirken, können im Gefecht jedoch den Unterschied zwischen einem gelungenen Einsatz und einem katastrophalen Rückzug bedeuten. Das Update geht am 20. März live – die Demokratie wartet nicht.


