«Helen Dorn» verbleibt deutlich unter fünf Millionen

Wenig Erfolg hatte derweil Sat.1 in der Primetime trotz Free-TV-Premiere.
Eigentlich wollte das ZDF im April eine weitere neue Regional-Krimi-Reihe mit dem Namen «Havelland-Krimi» starten. In der Hauptrolle zu sehen sein sollte die Schauspielerin Dennenesch Zoudé, die die Staatsanwältin Dena Paulos verkörpert. Dazu kam es nun aber nicht, denn das ZDF schob die Ausstrahlung nach hinten und zog stattdessen den Krimi Helen Dorn - Verdammte Familie vor. Genau dieser nahm den gestrigen Sendetermin am Samstag, 11. April 2026, 20.15 Uhr ein.
Für den jüngsten Fall sah es nun recht konstant aus (letztes mal 4,80 Millionen): Mit insgesamt 4,73 Millionen Zuschauenden lag man zwar klar auf führendem Niveau, allerdings eben (wieder) unter fünf Millionen, womit «Helen Dorn» nicht mehr zu den erfolgreichsten ZDF-Krimi-Reihen gehört. Dennoch erfreuliche 21,5 Prozent verfolgten die aktuelle Story, die den Gesamtsieg im Hause behielt. Bei den jüngeren Zuschauenden gelang nur ein tristes Resultat: 4,8 Prozent bei 0,17 Millionen kamen bloß zusammen - hier hat die Loos-Marke ein echtes Problem. Gute Gesamtreichweiten waren weiterhin für das Folgeprogramm drin. Ab 21.45 Uhr sahen folglich noch 3,24 Millionen das Heute Journal. Einher ging diese Beteiligung mit einem ordentlichen Anteil in Höhe 15,1 Prozent. Von den Jüngeren waren hingegen bloß verhaltene 0,21Millionen zu 5,2 Prozent anwesend.
Sat.1 hatte parallel um 20.15 Uhr mit der Free-TV-Premiere des Films IF: Imaginäre Freunde deutlich schwächere Ergebnisse vorzuweisen. Nur 0,64 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren dabei und beförderten einen haarigen Anteil von 3,0 Prozent zum Privatsender. Auch nicht feierlich die Lage bei den Jüngeren, die zu verhaltenen 5,5 Prozent (0,20 Millionen) die Ausstrahlung wählten - man lag noch hinter Super RTL, wo Asterix der Gallier auf 6,1 Prozent durch 0,22 Millionen kam. Danach holte beim Bällchensender der wiederholte Streifen BFG - Big Friendly Giant übrigens noch schlechtere 0,11 Millionen und 4,0 Prozent in der Zielgruppe - bei den Älteren verschlechterte man sich im Vergleich zum Vorprogramm ebenfalls auf 2,6 Prozent wegen 0,34 Millionen.

