Handwerk begrüßt die Einführung des Best-Bieter-Prinzips in Brandenburg
Cottbus/Frankfurt (Oder)/Potsdam, 20.02.2026 (PresseBox) - Das brandenburgische Handwerk begrüßt die heute von Wirtschaftsminister Daniel Keller ankündigten Pläne, das Best-Bieter-Prinzip im brandenburgischen Vergaberecht rechtlich zu verankern. Das Best-Bieter-Prinzip soll vorsehen, dass soweit möglich nur noch der zu erwartende erfolgreiche Bieter seine Eignung nachweisen muss. Damit werden Unternehmen in Vergabeverfahren von der generellen Vorlage von Nachweisen und entsprechenden Unterlagen entlastet.
Dazu sagt der Hauptgeschäftsführer des Handwerkskammertages Land Brandenburg, Ralph Bührig: „Die Einführung des Best-Bieter-Prinzips ist ein wichtiger Schritt für fairere und praxistauglichere Vergabeverfahren in Brandenburg. Wenn Nachweise erst vom Bestbieter nachgereicht werden müssen, entlastet das viele Handwerksbetriebe spürbar und macht die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen einfacher und schneller. Entscheidend ist aber auch, dass Qualität, Zuverlässigkeit und regionale Wertschöpfung bei der öffentlichen Auftragsvergabe stärker berücksichtigt werden und nicht nur der Preis. Öffentliche Aufträge müssen für alle Betriebe erreichbar sein, unabhängig von ihrer Größe.“
Über den Handwerkskammertag Land Brandenburg
Der Handwerkskammertag Brandenburg ist ein Zusammenschluss der Handwerkskammern Cottbus, Frankfurt (Oder) - Region Ostbrandenburg und Potsdam. Er vertritt die Interessen von über 37.000 Handwerksbetrieben und ihren mehr rund 154.000 Beschäftigten, die jährlich einen Umsatz von knapp 18,4 Milliarden Euro erwirtschaften.
Der Handwerkskammertag setzt sich für die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Handwerksbranche im Land Brandenburg ein und bündelt die Kräfte und Gemeinsamkeiten des Handwerks.

