Handelsstreit trübt Dax-Stimmung – MDax mit leichter Erholung
Die neue Woche beginnt mit einem Dämpfer für den Dax, der im frühen Montagshandel unter die psychologisch bedeutende Marke von 24.000 Punkten rutschte. Hintergrund dieser Entwicklung ist die wiederholt verschärfte Rhetorik von US-Präsident Donald Trump im Zollstreit.
Trump strebt an, die bestehenden Zölle auf Stahlimporte drastisch von derzeit 25 Prozent auf 50 Prozent des Warenwerts anzuheben. Diese Entscheidung führt den deutschen Leitindex auf ein Minus von 0,20 Prozent, womit er bei 23.949 Punkten notiert. Hingegen zeigt sich der MDax, Index der mittelgroßen Unternehmen, resistenter und legt um 0,44 Prozent auf 30.726 Zähler zu.
Der EuroStoxx 50, als führender Index der Eurozone, verbucht jedoch ebenfalls ein Minus von 0,4 Prozent. Unter den Entwicklungen leiden einige deutsche Stahlunternehmen lediglich moderat. Die Papiere von Thyssenkrupp, Salzgitter und Klöckner & Co verzeichnen überschaubare Abschläge.
Weiterhin im Aufwind befinden sich die Anteile an Rüstungsunternehmen wie Hensoldt, Rheinmetall und Renk, die nach wie vor großes Interesse auf sich ziehen.

