Handelssignale aus London: Entspannung zwischen China und den USA in Sicht?
Das Agieren der Finanzakteure zeigte sich am Dienstag erneut vorsichtig optimistisch. Im Zentrum des Interesses standen Verhandlungen zwischen China und den USA, die in London fortgesetzt wurden, um dem Handelsstreit ein Ende zu setzen. Während ermutigende Aussagen die Märkte aufatmen ließen, blieb eine endgültige Einigung zunächst aus. Anleger haben die bevorstehenden Inflationsdaten im Rücken und zeigten insbesondere Interesse an Technologiewerten.
Der Dow Jones Industrial zeigte einen leichten Anstieg von 0,25 Prozent und erreichte damit 42.866,87 Punkte. Der umfassendere S&P 500 schloss mit einem Plus von 0,55 Prozent bei 6.038,81 Punkten. Der technologieorientierte Nasdaq 100 kletterte um 0,66 Prozent auf 21.941,92 Punkte. Zwischenzeitlich fehlten ihm nur 39 Zähler zur 22.000-Punkte-Marke - ein Niveau, das er zuletzt im Februar erreicht hatte.
Die fortlaufenden Gespräche zwischen US- und chinesischen Vertretern in der britischen Hauptstadt waren bereits am Vortag gestartet. Aussagekräftige Unterstützung kam von Howard Lutnick, dem US-Handelsminister, der von sehr positiven Fortschritten sprach. Lutnick hofft auf ein baldiges Ende der Verhandlungen, während er gleichzeitig die Möglichkeit einer Verlängerung bis Mittwoch einräumt.

