Handelsgespräche zwischen China und den USA beflügeln Ölpreise
Die Ölpreise verzeichneten am Mittwoch einen bemerkenswerten Anstieg, der auf die positiven Entwicklungen bei den Handelsgesprächen zwischen China und den USA zurückzuführen ist. Inmitten der gestiegenen Zuversicht kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August zuletzt 67,98 US-Dollar, was einem Anstieg von 1,06 Dollar im Vergleich zum Vortag entspricht. Ähnlich verlief die Preisentwicklung bei der US-Sorte WTI, die zur Lieferung im Juli um 1,27 Dollar auf 66,26 Dollar zulegte.
US-Präsident Donald Trump berichtete von einer grundlegenden Einigung mit China über den Abbau von Exportbeschränkungen bei seltenen Erden. Zwar steht die formelle Zustimmung sowohl von ihm als auch von Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping noch aus, doch sind die Verhandlungen ein deutliches Zeichen für fortschreitende Annäherungen der beiden Nationen.
Gemäß Trumps Angaben wird sich China bereiterklären, seltene Erden in die USA zu exportieren, während Washington im Gegenzug die Zulassung chinesischer Studierender an amerikanischen Universitäten weiterhin sicherstellt. Diese Entspannung im Zollkonflikt könnte als Katalysator für das globale Wirtschaftswachstum dienen und damit die Nachfrage nach Rohöl nachhaltig stabilisieren.

