Handelseinigung zwischen China und USA: Ein Schritt zur Entspannung
China und die Vereinigten Staaten haben sich auf eine gegenseitige Lockerung bestimmter Handelsbeschränkungen verständigt. Wie das chinesische Handelsministerium bekannt gab, beabsichtigt China, Anträge für den Export von „kontrollierten Gütern“ zu überprüfen und dann zu genehmigen, sofern sie den Vorschriften entsprechen. Im Gegenzug haben die USA angekündigt, eine Reihe von „restriktiven Maßnahmen“ gegenüber China aufzuheben.
US-Präsident Donald Trump deutete auf einem Event im Weißen Haus eine erfolgreiche Unterzeichnung eines Abkommens mit China an, äußerte sich jedoch vage zu dessen Inhalten. Während seiner Rede über internationale Handelsverträge erwähnte er zudem die Möglichkeit eines bedeutenden Abkommens mit Indien.
In einem Interview mit Bloomberg bestätigte US-Handelsminister Howard Lutnick die Unterzeichnung des Abkommens mit China. China werde demnach seltene Erden in die USA liefern, woraufhin die USA ihre Gegenmaßnahmen einstellen würden.
Der anhaltende Handelskonflikt zwischen den USA und China belastete die Weltwirtschaft erheblich. Strafzölle und Exportkontrollen führten zu Spannungen, wobei China quasi ein Monopol auf seltene Erden innehat. Diese Materialien sind sowohl für industrielle Anwendungen als auch für militärische Zwecke entscheidend. China begründete seine Exportbeschränkungen mit der zivilen und militärischen Bedeutung dieser Ressourcen. Unternehmen weltweit, insbesondere aus der Automobilbranche oder dem Maschinenbau, befürchteten Produktionsausfälle bei anhaltender Unsicherheit über die Versorgung.
Nach Verhandlungen in Genf und London zeichnet sich nun eine mögliche Entspannung ab. Beobachter sehen in der aktuellen Einigung eine Rückkehr früherer Verhandlungspositionen, welche nun eine Basis für zukünftige Gespräche bieten könnte.

