Goldpreis im Aufwind: Fed-Sitzung und US-Daten im Fokus
Der Goldmarkt zeigt sich wieder leicht im Aufwärtstrend, nachdem gemischte US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht wurden, die Investoren gespannt auf das endgültige Sitzungsergebnis der Federal Reserve für dieses Jahr schauen lassen.
Das begehrte Edelmetall handelt derzeit nahe der Marke von 2.687 US-Dollar pro Unze. Zuvor verzeichnete Gold einen Rückgang von 1,4% nach Berichten über eine überraschend gestiegene Großhandelsinflation in den USA, während die Arbeitslosenanträge in der vergangenen Woche ein Zwei-Monats-Hoch erreichten.
Insgesamt deutet sich ein wöchentlicher Zuwachs an, da die Hoffnung wächst, dass die US-Notenbank in Kürze den Leitzins um 25 Basispunkte senken könnte. Marktteilnehmer richten ihr Augenmerk zunehmend auf die Möglichkeit, dass die Federal Reserve im kommenden Jahr eine Zinspause einlegen könnte. Niedrigere Zinsen fördern traditionell das Interesse an Gold, da das Metall selbst keine Zinsen abwirft.
Gleichzeitig prognostiziert der World Gold Council in einem aktuellen Bericht, dass die Preisentwicklung im Jahr 2025 langsamer ansteigen dürfte. Dies wird auf mögliche Wachstums- und Inflationssorgen unter einer zweiten Amtszeit von Donald Trump zurückgeführt, die die Aussichten für US-Zinsen komplexer gestalten könnten. Der Goldpreis hat in diesem Jahr bereits um etwa 30% zugelegt und sicherte sich damit die stärksten jährlichen Gewinne seit 2007, unterstützt durch die lockere Geldpolitik der Fed, die anhaltende Nachfrage nach sicheren Anlagehäfen und stetige Käufe durch die Zentralbanken weltweit.
Aktuell liegt der Spotpreis für Gold bei 2.689,37 US-Dollar je Unze und steuert auf einen wöchentlichen Anstieg von 2% zu. Der Bloomberg Dollar Spot Index bleibt stabil, nachdem er in der vorherigen Sitzung um 0,3% zugelegt hatte. Silber verbuchte Verluste, während Platin und Palladium konstant blieben.

